Was Chips, Schokolade, TK Produkte & andere raffinierte Nahrungsmittel gemeinsam haben.

Wie so oft ist die Welt nicht schwarz oder weiß und auch hier gibt es viele Gemeinsamkeiten und Themen. Wo rauf wir aber hinaus wollen, ist die Tatsache, warum es so schwierig ist, von diesen Dingen weniger zu essen (oder gar nicht mehr) und was die Folgen sind.

Jeder kennt das schwierige Gefühl wieder mit dem Essen von Chip, Schokolade oder ähnlichem hoch raffinierten Lebensmittel aufzuhören; wenn man erst einmal damit angefangen hat. Man ist nicht alleine damit, aber warum ist das so? Grund dafür ist unter anderen vermutlich ein tief in unserem Gehirn angelegter Belohnungsmechanismus (es gibt aber noch mehr). 1. Jetzt sitzen bestimmt einige mit einem Fragezeichen über dem Kopf vor dem Bildschirm.

Dieser Mechanismen stammen noch von unserer Vorfahren die noch Angst hatten nicht genügend Essen zu haben und evtl. verhungern zu müssen. Kalorienreiche Nahrung half unseren Vorfahren das Überleben zu sichern; was den Belohnungsmechanismus anspricht. Die Gründe sind aber auch hier wieder vielfältig.

In einer neuen Studie (USA) wurden 20 Frauen und Männer zufällig in zwei Gruppen eingeteilt. 2. Es sind nur 20 Personen da diese streng beobachtet wurden, um möglichst genaue Ergebnisse zu erhalten. Diese 20 Studienteilnehmer bekamen jeweils zwei Wochen hoch raffinierte Lebensmittel (Cornflaks, Brot aus weißem Mehl, Nahrungsmittel aus Dosen, süßer Jogurt, Fruchtsäfte, usw.) und vollwertige Kost (Gemüse, Fleisch, Fisch, Eier, Früchte, Nüsse usw.) zu essen. Auf der Homepage der New York Times sind die Mahlzeiten mit Beschreibung abgebildet. 3. Nach zwei Wochen wurden dann die Gruppen getauscht.

Die Anzahl der Kalorien, Zucker, Fett, Ballaststoffe und Mikronährstoffe pro Mahlzeit war pro Mahlzeit und Gruppe annähernd gleich. Den Studienteilnehmer stand es frei so viel zu essen wie Sie wollten. Das Ergebnis war:

Die Gruppe mit den hoch raffinierten Nahrungsmittel nahm ca. 500 kcal pro Tag mehr zu sich als die andere.
Die Gruppe mit den hoch raffinierten Nahrungsmittel nahm ca. 2 Pfund zu während die andere ca. das Gleiche an Gewicht verlor.

Die Gründe für die vermehrte Zunahme an Kalorien wurden in dieser Studie nicht genau ermittelt. Es wurde aber angegeben:

Interessanterweise stieg das Appetit unterdrückende Hormon PYY bei der vollwertigen Diät im Vergleich zu der ultra verarbeiteten Diät um dem Ausgangswert an. Auch das Hungerhormon Ghrelin war bei der vollwertigen Diät im Vergleich zum Ausgangswert erniedrigt.

Beutetet also, dass die schlechte Diät mehr Hunger und später satt macht. Ein hoher Ghrelin Spiegel verlangsamt auch die Fettverbrennung. Wer einen schlechten Ernährungsstil pflegt, sollte sich nicht über Übergewicht wundern.
Zum einen hat man vielleicht nicht immer die Zeit sich eine vollwertige Mahlzeit zuzubereiten und zum anderen schmeckt Schokolade auch einfach unglaublich gut. 🙂 Wenn man einen gesünderen Lebensstil leben möchte, sollte man sich mehr mit seinen Essgewohnheiten beschäftigen und sich vielleicht an eine 80/20 Regel halten: 80 Gute und 20 Naja. Wie wir bereits schon öfter erwähnt haben, macht die Dosis das Gift. Ein wenig Disziplin gehört natürlich auch dazu und man darf sich Misserfolge gönnen (aber nicht aufgeben).

In einem folgenden Beitrag gehen wir mehr auf potenzielle Fehler beim Abnehmen ein.

Bei gesundheitlichen Problemen kontaktieren Sie immer Ihren Hausarzt.

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