Ihre Ernährung und Omega 3 & 6 Fettsäuren.

Omega 6 und 3 Fettsäuren (mehrfach ungesättigte Fettsäuren) werden als ´essenzielle´ Fettsäuren bezeichnet. Der Ausdruck ´essenziell´ stammt aus der Wirtschaft und bedeutet, dass der menschliche Körper die Fettsäuren nicht aus der Nahrung herstellen kann, sondern mit der Nahrung aufnehmen muss. Wir benötigen diese Fettsäuren also. Allerdings nicht in den Mengen wie wir sie derzeit zu uns nehmen. In Deutschland essen wir ca. 4 mal mehr Omega 6 Fettsäuren als gut für uns ist und zu wenig Omega 3 Fettsäuren.

Das Problem mit den mehrfach ungesättigten Fettsäuren (Omega 6 & 3) ist die Peroxidierbarkeit. Dies führt zu Schädigungen von Zellen und damit schaden Sie ihrem Körper. In einem folgenden Artikel gehen wir näher auf die möglichen Schäden und den Einfluss auf die Lebensdauer ein. Nun benötigen wir aber Omega 6 & 3 Fettsäuren, da bestimmte biologische Prozesse am besten in flexiblen Membranen ablaufen die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind. -> Gesättigte Fettsäuren enthalten keine Kohlenstoffdoppelbindung, was sie starr macht (Omega 6 & 3 Fettsäuren enthalten eine Kohlenstoffdoppelbindung). Rinderfett z. B ist reich an gesättigten Fettsäuren (starr) und ist aus diesem Grund bei Raumtemperatur fest. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind an ihren Doppelbindungen flexibel und sind flüssig und glitschig. Neuronen und Ihre Netzhautzellen benötigen Membranen, die reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind (flexibel). Ihr Körper misst und reguliert z. B. den Grad an oxidativem Stress, der durch Infektionen und Immunaktivität verursacht wird, mit oxidierten hoch ungesättigten Fettsäuren.

Wie bereits erwähnt mach die Menge das Gift und die Schwelle der Gesundheitsbeeinträchtigung überschreiten Sie bei ca. 4 % der Kalorien – die Sie über den Tag zu sich nehmen – in Form von Omega 6 Fettsäuren. Nun scheint diese Schwelle nicht all zu hoch zu sein, denn Produkte die viele Omega 6 Fettsäuren enthalten wie z. B. Sonnenblumen-, Soja- und Rapsöl sind in der Lebensmittelindustrie sehr beliebt. Butterhersteller machen mit diesen Ölen Ihre Produkte „streichfähiger“. Ob Sie nun lieber 5 Minuten warten bis die Butter, die auch aus Butter besteht, etwas weich geworden ist oder mehr Omega 6 Fettsäuren bevorzugen, liegt bei Ihnen.
Der Schlüssel zu einer bewussteren Ernährung, ist auch hier wieder das Lesen der Zutatenliste. Wir haben diesem Thema unseren ersten Info-Blogbeitrag gewidmet. Aus eigener Erfahrung können wir berichten, dass wir viele vegan hergestellte Brotaufstriche (hochpreisige Produkte) von unsrem Teller gestrichen haben. Leider haben diese zu einem sehr großen Teile aus Sonnenblumenöl bestanden. Diese waren zwar lecker aber deshalb noch lange gesund. Nur weil ein Lebensmittel sich im oberen Preisspektrum befindet und lecker schmeckt, ist es -leider – noch lange nicht gut/gesund. Wir leben aber deshalb noch lange nicht nur gesund, sondern gönnen uns ab und zu auch mal etwas was nicht so gesund ist (die Dosis macht das Gift).


Wenn die Inhalte der Zutatenliste nicht zum Preis passen, streichen Sie das Produkt von Ihrem Teller.

Jetzt macht es aber nicht einfach Sinn viel mehr Omega 3 Fettsäuren zu essen, um die hohe Aufnahme an Omega 6 Fettsäuren auszugleichen. Es ist nicht so einfach die Menge an Omega 3 Fettsäuren zu bestimmen, bei der die Toxizität beginnt. Denn die Aufnahme von Omega 3 Fettsäuren ist ein partielles Gegengift zur Toxizität von Omega 6 Fettsäuren. Es gibt im Allgemeinen relativ wenig wissenschaftliche Evidenz zur Toxizität von Omega 3 Fettsäuren, aber zum Verhältnis vom Omega 6- zu Omega 3 Fettsäuren. Das Verhältnis sollte 3:1 zugunsten von Omega 3 Fettsäuren betragen.

  • Eine Reduzierung des Anteils der Omega 6 Fettsäuren gegenüber den Omega 3 Fettsäuren verbessert die Mineraldichte der Knochen. 1
  • Eine Reduzierung des Anteils der Omega 6 Fettsäuren gegenüber den Omega 3 Fettsäuren linder Depressionen. 2, 3
  • Eine Reduzierung des Anteils der Omega 6 Fettsäuren gegenüber den Omega 3 Fettsäuren fördert die Genesung von Blutvergiftungen und Operationen. 4
  • Eine Reduzierung des Anteils der Omega 6 Fettsäuren gegenüber den Omega 3 Fettsäuren verringert negative Gefühle wie Wut & Zorn und baut Aggressionen & Angstzustände ab. 5

Achten Sie drauf was Sie essen. Es ist zu wichtig, dass Sie es nicht tun.

TrinkessigPfeffer & Mehr

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